HintergrundVerein1

Birgit Hächl berichtet von ihrer letzten Lesung, in der Text und Musik verbunden wurden. Klaus Köstner betitelt diesen Abend als „atmosphärisch wunderbar“.

Das Themenheft „25“ zum Jubiläum des Literaturvereins soll im Herbst erscheinen, auch eine Jubiläumsfeier ist geplant. Vor diesem Heft soll allerdings noch ein Themenband entstehen, über dessen Titel momentan noch abgestimmt wird.

Wolfram Stutz erzählt daraufhin von der geistreichen Lesung in Bayreuth, in der es um den Briefwechsel zwischen Goethe und Zelter ging.

Klaus Köstner berichtet von Axel Hackes Reaktion auf das Kulmbacher Publikum bei seiner Kabarettveranstaltung am 20.2. in der Stadthalle. Es sei angenehm und begeisterungsfähig gewesen. Viele, die Hacke erlebt haben, zeigten sich positiv überrascht von seiner Bescheidenheit und sympathischen Art. Michael Asad leitet den Abend sehr unterhaltsam mit den ersten Kapiteln seines Vampirromans „Ein Mensch von gestern“ ein – in dem übrigens noch kein Vampir vorkommt. Der Erzähler im Text ist altmodisch, mag Langspielplatten und pflegt lieber seine Plattenspieler als sich am PC oder Handy aufzuhalten, denn die neuen Medien erachtet er als seelenlos.„Nichts ist für mich fraglicher als die Zeit, in der wir leben.“ Im zweiten Kapitel schildert er sein Desinteresse an Frauen und die Abneigung vonseiten diesen, wenn sie nach dem ersten durchweg positiven Eindruck seine Wohnung besichtigt und ihn schockiert darüber wieder verlassen haben. Sein Kommentar dazu: „Endlich wieder alleine!“ Aus dem Reizwort „Briefkasten“ entstand in Saalfeld Birgit Hächls Geschichte  „Grün ist die Hoffnung“. Darin geht es um einen Mann, der sich nicht traut, einen Brief an seine Angebetete und Nachbarin, in der der Schlüssel zu seiner Wohnung enthalten ist, in den Briefkasten zu werfen, welcher ihn stets spöttisch belächelt. Eines Tages in seiner Wohnung, in der es aufgrund eines Samens, dem ihm Rose, die Nachbarin, geschenkt hat, überall grünt und blüht, beschließt er, ihr den Schlüssel persönlich zu überreichen. Als er ihre offene Wohnung betritt, findet er sich in einem Dschungel und seine Nachbarin von Pflanzen überwuchert auf dem Boden liegend wieder. Auch auf ihn greifen die Ranken über, doch er hat keine Angst, sondern gibt sich in Frieden der Macht der Pflanze hin, die sich bald darauf die ganze Stadt zurückholt und auch dem Briefkasten das Maul stopft: „Das Grinsen war ihm vergangen.“ In Birgit Hächls zweiter Geschichte „Die mit dem Wolf tanzt“ geht es um einen Mann und eine Frau, die zusammen rauchen und dabei ihre Verschiedenheit feststellen. Er heißt „Förster wie Wald, Tiere“ usw., sie „Meier wie Interviews, Fotos, Computer…“. Zu dieser Geschichte regte sie eine Zigarettenschachtel an, auf der eine Frau zu sehen ist, die einem Wolf Rauch in den Rachen bläst. Die schönen Assoziationen und Bilder werden von allen bestaunt. Ebenfalls fällt auf, dass sie Autorin sich gerne an einzelnen Szenen übt.

06.03.2013 Badhaus

06.03.2013,8
06.03.2013,9
06.03.2013,6
06.03.2013,7

weiter

HintergrunedVereinLeisteROT

Mitglieder

Termine

Archiv

logo

Bücher

Tagebuch

Presse

Home

Besucherzähler Test