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16.02.2015 Café Clatsch

Karneval

Fasching, Fastnacht, Karneval:
Kaum einer ist in dieser Zeit
Wie ansonsten nur normal,
Überall nur Heiterkeit.
 

Ausgelassen wird gefeiert,
So lange, bis die Schwarte kracht,
Die Lachmuskeln sind ausgeleiert
Und man macht zum Tag die Nacht.
 

Clownsfiguren, zarte Feen,
Cowboys, Ritter, scharfe Bräute
Sind nun überall zu sehen.
Ach, wäre doch nur ewig Heute!
 

Diese Sehnsucht, ganz gewiss -
Ein jeder möchte’ ein andrer sein -
Zeigt sich mit Vampirgebiss
Und ist nur mehr Schein als Sein.
 

Welcher Traum in jedem steckt
Zeigt sich gerne durchs Kostüm;
Man sich gegenseitig neckt,
Ist’s auch manchmal ungestüm,
 

Denn im Großen und im Ganzen
Überwiegt die Fröhlichkeit,
Sorgen sind geschnürt im Ranzen,
Fern soll bleiben Frust und Leid.
 

Könnte denn nicht diese Stimmung
Halten für ein Jahr und mehr?
Durch solche muntere Gesinnung
Wär’ das Leben halb so schwer.
 

Mit Konfetti aus Kanonen
Würde niemand umgebracht,
Jeder dürft’ in Frieden wohnen.
Menschen, bitte: Lacht, lacht, lacht!
 

Sollte es vonnöten sein:
Verkleidet euch das ganze Jahr.
Wenn denn hülfe schöner Schein,
Würd’ die Welt ganz wunderbar.
 

Gewiss, dies ist ein frommer Wunsch,
Den doch viele in sich tragen.
Bereiten wir den Wünschepunsch!
Und lasst uns nie, niemals verzagen!
 

In diesem Sinn: Beschwingt, doch brav,
Hinein ins allseitige Vergnügen
Mit „Helau“, „Ahoi“, „Alaaf“!
Wer wollte dies Geschehen rügen?

Evi Weier

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"Gevatter Tod beim Literaturverein?
Nein, eine außergewöhnliche
Performance von Axel Bochnia."

 

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