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18.02.2013 Café Clatsch

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Klaus Köstner übernimmt an diesem Abend die Moderation der außergewöhnlich kleinen Gruppe von sieben Literaten. Zunächst werden Termine bekannt gegeben. Das Café Klatsch veranstaltet am Mittwoch, den 24.4., eine Lesung zum Thema „Alles sprießt – und die Gefühle schlagen aus!“. Autoren hierzu, gerne auch mit frech-frivolen Texten, sind herzlich willkommen und möchten sich bei Jutta Lange melden. Für den nächsten Themenabend wird eine Titelliste zur Abstimmung herum gegeben. In der Akademie für Neue Medien findet am Samstag, den 23.02. von 10-17 Uhr ein Kurs zum Thema „Reden schreiben – Von der Konzeption zum Applaus“ (39 €) statt. In der Buchhandlung Friedrich findet ab sofort ein Vorverkauf für Karten zur Leipziger Buchmesse (Sa, 16.03., 43€) statt. Ebenfalls dort erhältlich ist ein Programmheft zu Literaturveranstaltungen in Oberfranken. Besonders hinzuweisen ist auf folgende Veranstaltungen von Birgit Hächl, Inhaberin der Alladorfer Schreibwerkstatt: Am 21.02. von 20-22 Uhr werden dort Texte zum Thema „Luft-Schiffe-Schlösser“ verfasst. Am 14.03. von 20-22 Uhr wird in der Schreibwerkstatt mit Texten von Jean Paul gearbeitet, wofür allerdings keine Kenntnisse zum Autor nötig sind.  Last but not least findet am 23.03. um 15 Uhr bei der Jean-Paul-Wegstation in Alladorf eine Open-Air-Lesung von Birgit Hächl mit dem Titel „Vom Aufrichten des neuen Turmknopfs und andere Textpralinen aus dem Werk Jean Pauls“ statt. Zu allen genannten Veranstaltungen kann man sich telefonisch bei Birgit Hächl (09271/413) anmelden. Klaus Köstner liest daraufhin einen Brief des Oberbürgermeisters Schramm an Karin Minet vor, in dem er ihr bzw. allen Mitgliedern zum 25-jährigen Jubiläum gratuliert und dieses mit einem Zuschuss von 250 Euro honoriert. Bernd Kemter von der Goethegesellschaft Gera lädt den Literaturverein herzlich zu einem Frühlingsausflug zu ihnen ein, in dem das Altenburger Land, der Musenhof der Herzogin vom Kurland (die Goethe, Brockhaus, Zar Alexander etc. kannte) sowie das Ponitzer Rennaissance-Schloss besichtigt und eine Kabarettveranstaltung besucht werden soll Ein Termin steht noch nicht fest. Interessenten möchten sich bei Klaus Köstner melden.

Brigitte Binder bringt die Zuhörer mit ihrem ernsten Text „Alter Schnee“ zum Nachdenken. „Das Blut, das in der Erde lag, das Blut bedeckte der Schnee. Der Schmerz, der aus den Augen schrie, der Schmerz verstummte im Schnee.“Auch Hass und Krieg liegen unter dem Schnee begraben und mit ihm zahlreiche Erinnerungen. Das Leben geht „mit dem Schnee“ weiter und nur die Liebe „taut vergebend auch alten Schnee“..

Klaus Köstner erzählt in seiner autobiographischen Geschichte „Ein kulinarischer Hochgenuss“ von Frau Sauder, einer älteren Wirtin am Bodensee, mit der über Jahre hinweg im Urlaub stets erfüllende Gespräche geführt hat und die er als „die gescheiteste Frau der Welt“ bezeichnet. Eines Tages wurde ihre Gaststätte im Fernsehen gezeigt und Klaus Köstner erfuhr, dass auch viele andere Menschen die Gespräche mit der weisen Dame sehr schätzten und dass Frau Sauder leider bereits verstorben sei. Er besuchte sogar ihr Grab und setzte ihr mit dieser Geschichte ein Denkmal. „War es ihre Fähigkeit, […] ihn im Grunde seines Wesens zu erfassen?War sie sich ihrer einmaligen Wirkung überhaupt bewusst?“Da sich alle Zuhörer sehr interessiert an diesen Begegnungen zeigen, erzählt Klaus Köstner  weitere Anekdoten von der „engelsgleichen“ Wirtin, zu der er und seine Frau Friederike eine vertraute und freundschaftliche Bindung aufgebaut haben.

Zum Abschluss liest Brigitte Binder ihren zweiten Text „Kolmanskop“ vor, inspiriert von YuSuns Text über eine Geisterstadt, den sie beim letzten Stammtisch vorgetragen hat. Kolmanskop ist eine verlassene Siedlung in Namibia, in der damals viele Diamanten gefunden wurden. Die Arbeiter , die danach suchten, lebten nach dem Motto „den Reichtum vor Augen, die Armut im Bauch“. Sobald die Diamantenquelle an diesem Ort abgebaut war, holte sich die Wüste ihren Platz zurück. Heute ist sie eine Sehenswürdigkeit für Touristen

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