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18.03.2013 Café Clatsch

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Nur eine kleine Runde von sieben Leuten findet sich an diesem verschneiten Abend im Café Klatsch ein. Die Terminlisten werden verteilt. Die Titel der neuen Themenbücher stehen fest: „Mann und Frau“ sowie „Fünfundzwanzig“.

Margarete Biedermanns Lesung und Buchvorstellung in der Buchhandlung Friedrich stößt auf positive Resonanz bei den Anwesenden. Auch die interessanten Hintergrundinfos zu Haikus in Japan von Ingo Cesaro werden gelobt.

Vorsitzende Karin Minet weist auf das neue Buch des Elternvereins für krebskranke Kinder Chemnitz „Zeitlose Momente“ hin, in dem auch Ria Lutze wieder mitgewirkt hat.

Für 2014 hat Karin Minet folgenden Projektvorschlag: Da das Thema „Randgruppen“ im aktuellen Zeitgeschehen häufig behandelt wird, schlägt sie vor, jenen (z.B. Ausländern, Obdachlosen, Häftlingen, Kranken etc.) eine Plattform für ihre Kreativität zu bieten und ein Themenbuch (z.B. mit dem Titel „Miteinander“) allein mit ihren Beiträgen herauszubringen. Der Vorschlag stößt zum Großteil auf Zustimmung.

Franziska Weiß liest als erstes ihre „Gedanken über Glück und Weisheit“ vor.„Jede Talfahrt im Leben ist wichtig für den Schwung bergauf. […]Weisheit ist eine Ahnung von Vollkommenheit,sie passt in unseren Kopf wie ein Ozean in ein Wasserglas.“

Intention war es, in jedem Negativem auch etwas Positives zu sehen. Es wird überlegt, ob der rote Faden zwischen den Gedanken fehlt, jedoch kommt die Mehrheit zum Schluss, dass jede Strophe für sich steht bzw. es sich nicht um ein Gedicht, sondern mehr um eine Ansammlung von kleinen „Weisheiten“ handelt.

 

Silvia Schäfer amüsiert die Zuhörer mit ihrem Text „Als ich 25 war“ und zieht mehrere originelle Situationen zum Altersvergleich heran. Beispielsweise überschlugen sich die jungen Männer damals fast dabei, ihr die Tür aufzuhalten, während sie nun mit 75 einen Schwächeanfall vortäuschen muss, damit ihr jemand öffnet. Während sie mit 25 „durch die Betten turnte“, schmachtet sie mit 75 lieber Florian Silbereisen im Fernsehen an. Auch Alkohol hat sie früher gut vertragen, doch nun im Alter tanzt sie „Tango mit dem Gehstock“, wenn ihr zu viel Klosterfrau Melissengeist in den Tee gerührt wird. Aber das Alter bringt auch Positives mit sich: Ihre Zähne bereiten ihr keine Sorge mehr, sondern begrüßen sie allmorgendlich lächelnd im Glas. Und: Sie muss niemandem mehr etwas beweisen.

 

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