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19.05.2014 Café Clatsch

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Jürgen Linhardt zitiert zu Beginn Christian Friedrich Hebbel.
„Spielende Kinder sind lebendig gewordene Freuden.“

Thomas Seubold stellt ganz direkt Fragen, auf die es für ihn keine Antwort gibt.
„Was zerbricht bei einem Ehebruch?
Wo kommt in der Bibel das Wort Kirche vor?
Warum sind Frauen schön?“


Ein Brief an einen netten Baggerfahrer, der für Andrea Senfs Protagonistin und deren Sohn zum „Gute-Laune-Garant“ geworden ist, amüsiert die Zuschauer.
„Unser Pfarrer grüßt mich nicht halb so nett wie du.“

Ilse Pfitzner berichtet von ihrer gruseligen Begegnung mit der „Bernsteingelben Katze“ nachts in ihrem Haus. Sie hat nur zwei Beine, das Fell ist nass und voller Narben, doch gerade als sie ihr helfen will, wacht sie auf – was sie wohl an ihrer Türklinke hängen sieht.

Ein poetisches Wintergedicht mit tiefsinnigen Fragen hören wir von Susanne Oertel.
„Die Träume sind lebendig, sie reden vom letzten Frühling. […
Was kommt danach? Kommt da noch etwas oder
sind Träume alles, was bleibt, der Rest?“

Viel Gelächter erntet Ursula Zehn mit ihrer wahren Geschichte „Traummann“. Da sie seit längerer Zeit Single ist und ihre Freunde sie stets damit neckten, bereiteten sie ihr zu ihrem 50.Geburtstag im Wirtshaus eine Überraschung: Sie überreichten ihr ihren Traummann – gebacken aus Lebkuchen!

Jürgen Kohlberger gibt einen weiteren Teil seiner „Erinnerungen eines Knirpses“ zum Besten. Unter anderem erzählt er von den Schulspeisungen für arme Kinder, wie er eines war, über seinen ersten Bierrausch  und über die typischen Sonntage mit Kirchbesuch und Spaziergang.

Auch Klaus Köstner erinnert sich gut an seine Kindheit, auch ans „Leich-Besitzen“. Mit seiner Großmutter nahm er an einer solchen Trauerfeier teil. Schon als Kind wollte ihm der Begriff nicht so recht eingehen.
„Warum müssen wir an einem Toten Eigentum erwerben?
Und wie übt man künftig das Verfügungsrecht aus?“

Besonders auffällig war der Kontrast der trauernden, betenden Frauen am Sarg im Gegensatz zu den trinkenden, Karten spielenden Männern nebenan im Wirtshaus. Daraufhin diskutieren die Mitglieder angeregt, ob ein Leichenschmaus eine angemessene Veranstaltung ist.

Michael Asad erheitert die Zuhörer mit den „Schlimmsten Wörtern für eine Frau“. Zu den gefährlichsten gehören „Ich bin dann mal weg“, was eine Panikattacke bei der Partnerin auslöst oder „Wenn du das so siehst…“ – Michael Asad nennt es „ein Abnicken zweiter Klasse“.  Auch genügt ein einfaches Schweigen nicht mehr, es muss sich jetzt „fachgemäß“ der Situation anpassen. Übrigens: Statt dem erwarteten „Nein“ wurde „Gut“ das Gewinnerwort. Asads Kommentar: „Wir gratulieren.“

Inspiriert von Joachim Kraus´ Gedicht über Ballett hat auch Brigitte Binder ein poetisches Gedicht über diesen Tanz verfasst
„Ihre Arme gleichen schwingenden Fischen. […]
Was interessiert mich dabei die Wirklichkeit?“

Silvia Schäfer begeistert mit ihren formvollendeten Gedichten „Zigeunerlied“ (bereits vor 30 Jahren verfasst) und „Mai“, die beide von einer romantischen Liebschaft handeln.

„Wir tanzen, bis dass die Schuhe fliegen. […]
Noch nie hab ich dich so wie heut gesehen…“
„Dein Schrei nach Süße wurde erhört.“

Gar nicht romantisch geht es dagegen in Joachim Kraus´ ungewöhnlich impulsiven Gedicht „Wutbürger“ zu, in dem er sich über die Ungerechtigkeit des Staates beschwert.

„Muss man heute alles schlucken?
Soll man sich denn immer ducken?“

Doch er setzt dem Zorn daraufhin ein schönes „Sonett für die Hoffnung“ entgegen und rätselt in seinem Gedicht „Übersetzungsprobleme“ außerdem darüber, ob Carpe diem heißt, man solle den Tag nutzen oder ihn genießen (Ist ein Tag mit Müßiggang unnütz?).

Jürgen Linhardts Schlusszitat von Josh Billing lautet:
„Das Leben besteht nicht daraus, gute Karten zu haben,
sondern mit denen, die du hast, gut zu spielen.“

Franziska Weiß

 

 

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