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21.01.2013 Kafé Klatsch

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Die Moderation der Lesung übernimmt an diesem Abend Birgit Hächl.

Andrea Senf beginnt mit ihrer witzigen in Mundart verfassten Geschichte „Rollirenner“. Die Erzählerin führt ein Café in einem Seniorenheim, versorgt die im Heim oft etwas vernachlässigten Rentner mit Kaffee, Bier und Kuchen und hört sich auch ihre Sorgen an. Eines Tages kommen Hinz, Kunz und Kuni ohne ihre Freundin Bärbel, da diese an der Hüfte operiert wurde. Zum Geburtstag möchten sie jener daher einen Rollator schenken. In die Diskussion, wie dieser ausgestattet sein soll, mischt sich auch der ebenfalls anwesende Bulldog-Stammtisch mit ein.

Schließlich werden ihre wilden Ideen von letzteren auch in die Tat umgesetzt und so braust Bärbel kurze Zeit später auf einem Rollator mit Flammenaufklebern, einem bunten Sitz, dröhnender Musik („dass aner Sau graust“) und einer noch lauteren Hupe durch die Innenstatt. Auch Navi, Bremsanlage und Schneekette gehören zur Ausrüstung. Zwar gibt es mit der Polizei wegen Verkehrsgefährdung Schwierigkeiten, doch diese sind schnell gelöst. So fährt der getunte Rollator weiter und wird dabei auch mal in der 30er-Zone bergauf geblitzt. Aber trotz Strafzettel ist Bärbel glücklich, denn: „Bewegung heißt Freiheit!“

Ludwig Dippolds Text „Das Sofa“ entstand im Schreibkurs in der Akademie für Neue Medien aus einer Übung mit Clustern. Dabei werden in einer Art Mind-Map Begriffe reihenweise assoziiert und dann einige davon zu einer Geschichte verbunden.

Es geht um eine Frau, die immer auf ihrem Sofa in Bauchlage liest und dabei ständig Bauchschmerzen hat. Ihr Verlobter Gregor, mit dem sie keine glückliche Beziehung führt, nimmt ihre Beschwerden nicht ernst, macht sich lustig oder wird wütend, da ihr Bauchweh die geplante Kreuzfahrt in naher Zukunft gefährdet. Vorsorglich vereinbart er für sie ohne ihr Wissen einen Termin beim Internisten. Als sie davon erfährt, kommt es zu einem heftigen Streit und Gregor verlässt sie. Letztendlich geht sie trotzdem zum Arzt, der aber nichts feststellen kann. Ihre Bauchschmerzen sind sowieso weg, seit Gregor gegangen ist. Als sie wieder auf dem Sofa liegt, bemerkt sie die kaputten Federn unter ihr, die ihre Schmerzen anscheinend verursacht haben und ist ihnen dankbar, da sie durch sie von ihrem Verlobten losgekommen ist.

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