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21.03.2016 Café Clatsch

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Tagebucheintrag zum Museumsbesuch am 19.03.2016

Landschaftsmuseum auf der Plassenburg
Bin ziemlich allein im Museum, streife nach Herzenslust durch die Gänge.
Lande irgendwann vor der Informationstafel “Der kopflose Reiter oder der kopflose Junker” und lese: “Beide Erscheinungen sind gefürchtete Wiedergänger, die für den, der ihnen begegnet, den sicheren Tod bedeuten.” Genau in diesem Moment spüre ich, wie mir jemand an die linke Schulter tippt. Kurz.

Nur einmal. Augenblicklich Schreckensstarre. Gänsehaut kriecht über meine Beine, den Rücken hinauf zum Hinterkopf. Mein Rücken versteift sich. Ich spüre, wie sich kleinste Härchen aufstellen. Ich hole tief Luft. Drehe mich ganz langsam um, aufs Schlimmste gefasst und ich sehe… … ich sehe den Rucksack eines anderen Besuchers.

Puh! Nochmal Glück gehabt! “Entschuldigung”, sage ich leise. Der andere Besucher dreht sich nicht einmal um.

Nachtrag am selben Abend: Je länger ich überlege, desto sicherer bin ich mir, dass an dem Rucksack nichts, aber auch gar nichts auch nur annähernd die Form eines ausgestreckten Fingers hatte.

Persönliche Bemerkung am 20.03.2016: Ich kann den Moment nicht vergessen und habe ganz tief drinnen das Gefühl, dass mich ein schelmischer Burggeist narren wollte...

Andrea Senf

 

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