HintergrundVerein1

Katerina Alevizou-Stutz

Profil einer Meerjungfrau

Meine Arbeit im Verein ist im Bereich des Unsagbaren. Ich organisiere, helfe, höre zu und bin dabei. Meine Arbeit im Leben ist gespalten: Innere Bilder versuche ich greifbar darzustellen, Worte übersetze ich in meine Muttersprache.

Ich lebe mittendrin in dem Gedanken: Wenn wir uns nun mehr mit dem identifizieren, was die anderen von uns denken oder erwarten als mit dem innersten, was nur wir von uns wissen, fühlen wir uns minderwertig, da uns wesentliche Aspekte unserer Person nicht mehr bewusst sind. Deshalb ist Selbstfindung ein immer wieder notwendiger Prozess, der uns aus den Rollen, die wir spielen, und den Vorstellungen, die andere von uns haben, zurückruft in unsere Innenwelt, in der wir mehr sind, anders sind, zu hause sind.

“Ich führe im Stillen einen Dialog mit der Person, bis sich die Worte kristallisieren, die ich ihr schreiben kann.”

www.lebenindersprache.de

Wiederkehrende Not
Was ich darüber gelesen habe,
gibt mir keinen Trost.
Trotzdem wird es etwas geben,
ich kann nur an die Lösung nicht mehr glauben.
Immer wieder betrogen -
ich bin abgeschwächt.
Gibt es einen Ausweg,
den ich nicht kenne?
Ich spüre keinen Antrieb,
ihn zu finden.
Ich lebe im Jetzt
am Rand der Erschöpfung.
Gleichgültigkeit ist mein Zustand.
Ich bin darin nicht verletzbar.
Ich schließe Frieden
mit dem, was ist.
Diesen Kampf, etwas anderes zu wollen,
beerdige ich.
Es ist eine Kapitulation,
die ich völlig bejahe,
ohne Groll.
Ist das die Lösung?

 

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