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 Hubertus Knabe

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In mittelostpreussischem Forsthaus 1928 geboren, kam ich durch einen Traum an einen vor eben diesem existent gewesenen gewaltigen Lindenbaum 1985 zum Schreiben, welches mich seither gefangen hielt. Als Autodidakt erforsche ich somit das in mir steckende Potential und stelle mit Freude fest, daß mir auch dieses Handwerk liegt. Ein zweites Buchprojekt geht demnächst in den Druck, weitere werden folgen. Dem Kulmbacher Literaturverein trat ich 2006 bei und fühle mich dort gut aufgehoben, da meine dortigen Mitmenschen mir gute Anregungen zu geben vermögen

Erinnerungen an das Paradies

“Seit ich von Dir träumte, wurde mir klar, wie tief ich jenem Paradies meiner Kindheit verwurzelt bin”

Auszug

Du stehst noch dort, Linde! Ich bin sicher, auch wenn ich Dich nie mehr sehen werde, aber ich fühle Deine riesige Rinde, Dein warmes Holz, wie ich das als Kind nicht fühlen konnte. Es war ja so selbstverständlich für uns damals, dass Du dort standest, uns begrüßtest und Adieu sagtest, wenn wir kamen und gingen. Seit ich nun von Dir träumte, habe ich Dir den Namen Fledermausbaum gegeben, und so soll es bleiben. Hinter Dir liegt langgestreckt, seit ewigen Zeiten mein an die ostpreussische Erde geschmiegtes Geburtshaus, an das ich nun auch denken muss.

Lindenbäume sind Bäume der Liebe. Erst jetzt weiß ich´s, nachdem Du mich aufmerksam machtest darauf. Seit ich von Dir träumte, wurde mir klar, wie tief ich jenem Paradies meiner Kindheit verwurzelt bin, wie sehr es mich geprägt hat, mir Kraft gab für das weitere Leben.

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