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Christiane Malkomes

wider den weltlichen Heiligenschein

“Wie die anderen dich wollen, das zählt doch nicht.“

Jahrgang 1943, aufgewachsen in Berlin. Seit 1989 mit zweitem Wohnsitz im Frankenwalddörfchen Weidmes, das eigentlich zunächst nur als Feriendomizil gedacht war.

Schon in meiner Berliner Zeit habe ich gerne geschrieben, Gedichte, Prosa, allerdings erst einmal für die Schublade. In Weidmes, inspiriert durch die herbe Schönheit des Frankenwaldes, erwachte die Schreibfreudigkeit wieder verstärkt, und es entstanden nach und nach meine „Weidmeser Impressionen“, die ich am 15. Mai 1997 erstmals der Öffentlichkeit vorstellen durfte.

Während dieser Zeit begannen Wurzeln zu wachsen und so beschloss ich, im August 1997 der Großstadt endgültig den Rücken zu kehren, um mich in meinem fast hundertjährigen Bauernhäuschen in meiner neuen Wahlheimat als freie Heilpraktikerin niederzulassen.

Die Freude am Schreiben ist mir geblieben, ein neues Büchlein ist in Vorbereitung, und mit den Jahren sind meine Wurzeln schon fast so stark geworden wie die meiner großen schönen Linde vor dem Haus.

malkomes

Sag Nein

Was glaubst du, wie man dich gerne hätt?
Ein braves Kind, stets emsig bedacht,
dass es den Eltern nur Freude macht,
gefällig, pflegeleicht und nett?

Oder möchtest du selber so erscheinen,
ein profilloser Jasager, eifrig bereit,
dich anzubiedern dem Geist der Zeit
mit gefriergetrockneter Heiterkeit?
Sag, wo lässt du dann deine Tränen weinen?
Halt dir einen Spiegel vors Gesicht,
wie die and’ren dich wollen, das zählt doch nicht!
Wichtig ist nur, dass du niemals vergisst,
mein liebes Kind, wer du wirklich bist!

Fühl einmal nur tief in dich selbst hinein,
auf Erden brauchst du keinen Heiligenschein!
Du kannst nicht allen gefällig sein!
Dann hol tief Luft und
Sag NEIN

 

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