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Uta Moldenhauer

das unausgesprochene Geheimnis

Geboren am 26.9.1939 in Strausberg bei Berlin
Studium an der Universität Frankfurt/Main, Staatsexamen
1972 nach Griechenland geheiratet 
in Thessaloniki und Perea  Englisch und Deutsch unterrichtet
August 2005 zurück nach Deutschland mit der Absicht sich hier nieder zu lassen, um dann aber schnell festzustellen, dass ihre Wurzeln in Griechenland fest stecken. 
Oktober 2005 zurück in ihre griechische Heimat nach Michaniona
dort lebt sie heute mit ihren Katzenlieblingen

“Wo eine Verzauberung vorliegt, da gibt es auch eine Erlösung.“

moldenhauer

Prinzessin Charline
(Auszug

Als sie morgens erwachte, war noch alles dunkel. Nur ein Schimmer vom Kaminfeuer fiel durch die geschlossenen Bettvorhänge. Das war doch aber seltsam, dass das Kaminfeuer in einer anderen Ecke zu brennen schien. Rasch zog sie die Vorhänge beiseite und sah zu ihrem größten Erstaunen, dass der Kamin in der falschen Ecke war. Als sie sich darauf im Raum umblickte, stellte sie mit Entsetzen fest, dass sie in einer Höhle war. Sie nahm den Eingang wahr, durch den das Tageslicht fiel. Sie bemerkte die Rundung der Höhle. Aber was war das auf der gegenüber liegenden Seite? Eine massige Gestalt wälzte sich dort in einem Bett ohne Vorhänge. Ein Wesen kämpfte dort mit der Bettdecke, das furchtbar knurrende Töne von sich gab. Sollte das etwa Prinz Karl sein? Vielleicht hatte er zu viel getrunken. Vorsichtig näherte sich Charline der Gestalt. Wer kann sich ihr Entsetzen vorstellen, als sie in ein Bärenantlitz blickte! Die arme Prinzessin taumelte zurück auf ihre Bettstatt, bedeckte ihr Gesicht mit den Händen und begann heftig zu schluchzen.

Inzwischen hatte der Bär den Kampf gegen die Bettdecke gewonnen und kam auf sie zugetrottet. Er hob die Tatzen und knurrte und gestikulierte laut. Charline betrachtete ihn. Vor ihrem Bett sank das Tier auf den Boden und gab krächzende Jammerlaute von sich. „Bist du Karl?“ fragte Charline. Der Bär nickte. Vorsichtig streichelte sie ihn. Das schien ihm gut zu tun, denn er hörte auf zu klagen. Jemand hatte sie verhext, das war ihr klar. Sie dachte an die seltsame Braut und ihre Worte, als sie den Saal verlassen hatte.

Nun, wo eine Verzauberung vorlag, da gab es auch eine Erlösung.

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