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Edina Thern

die Springlebendigkeit der Worte

“Kam ich am andern Ufer an? Ich denke Ja.“

   ich bin so wie ich bin
                   und schreibe
                                     wie ich den Augenblick erlebe
                                                          im
                                               Gehen
                             in Bewegung
                        in Fahrt
                 im Ruhen
                 Tun
Betrachten
           Wachen

                  die Wirklichkeit im Fantasieren
                                                  dichten
                            um nicht vor Staunen
                               über die Großartigkeit unserer
                                  Erde
                                                        sprachlos zu sein
                                                    e.t. int(h)ern

 

therne

Traum
(Auszug)

das Ufer lag schon in der Nähe
und doch noch nicht
zum Greifen nah
noch unerreicht der hohe Hang
in braunen Schollen
locker
rollte
rutschend
schien er mir herunter
und die Wassermassen würden bald
mit Tosen über mir zusammenrauschen
über kämpfend Schweiß
verzweifelt
im Erwachen
lahm und taub
im Arm
die Schultern ohne Kraft
und unter matten Muskeln
schwomm ein schwerer
Schlaf
kam ich
am andern Ufer an
ich denke

 

edina_cover

Augenblicklich
Juli 2009
ISBN: 978-3-940911-05-6

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